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 4. Rennen 2011 auf dem Sachsenring - 17.-19.06.2011

jetzt ist es Geschichte: mein Heimrennen im Yamaha R6 Cup auf dem Sachsenring 2011 – und was soll ich sagen: es war einfach Spitze.
Am Freitag in den freien Trainings habe ich die 1.29-Rundenzeit nicht geschafft, aber ich bin auch ohne Druck gefahren. Da für das Wochenende wechselhaftes Wetter angesagt war, war die Reifenfrage sehr interessant. Mein Zitat: Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Reifen.

In das erste Zeittraining ging ich mit einem neuen Hinterreifen und gab gleich von Anfang an richtig Gas. So schaffte ich es sehr zeitig, dass die Anzeigetafel den 1. Startplatz – und somit Bestzeit für mich anzeigte. Allerdings zeigte Lucy Glöckner, dass es noch zwei Zehntel schneller geht und ich freute mich riesig über den zweiten Startplatz. Jetzt musste ich aber abwarten, wie es im zweiten Zeittraining ging. Allerdings spielte mir das Wetter in die Hände, denn es fing genau zu unserem Training an zu regnen. Das bedeutete, dass es im Nassen nicht möglich sein wird, die schnellen Zeiten zu toppen. Ich fuhr nicht auf die Strecke und wartete in der Boxengasse ab. Es wurde nicht komplett bis Trainingsende trocken und so blieben die Startplätze wie am Vormittag. Das war das erste Mal für mich im R6 Cup, dass ich aus der ersten Reihe startete. Ich war so happy, denn als Zugabe bekam ich jetzt auch eine Yamaha-Uhr.
Immer der Trainingsschnellste erhält eine Yamaha-Uhr. Wenn dieser schon eine Uhr hat, bekommt sie der Zweitschnellste – dieses Mal ich.
Und am Abend war ich zum Interview bei der Raceparty eingeladen.

Nun zum Rennen. Die Wolken zeigten sich sehr launisch und am Start kam ich nicht so schlecht weg. Ich fuhr als 4. Fahrer in der Spitzengruppe und konnte mich auf Platz 3 verbessern, als es plötzlich anfing, kräftig zu regnen. Da das Rennen nicht als Wet-Race gestartet wurde, brach die Rennleitung das Rennen ab.
Wir bekamen Gelegenheit, die Reifen zu wechseln, was wir jedoch nicht taten, das es nur ein Schauer war und der Himmel bereits strahlend blau wurde. Die Strecke trocknete durch den Wind bis zum Neustart komplett ab und ich ging von Platz 3 aus in die angesetzten 6 Rennrunden.

Dieser Start war nicht so toll und ich lag nach der ersten Runde auf Platz 6. Da die gefahrene Zeit und der entsprechende Vorsprung zum nächsten Fahrer in diese letzten 6 Runden „mitgenommen“ wurden, lag ich trotzdem auf Platz 3. Aber ich wollte natürlich „richtig“ auf Platz 3 fahren und machte das, was mir am meisten Spaß macht: ich gab Gas und verbesserte mich auf Platz 5, dann auf 4 und in der letzten Runde schaffte ich es und fuhr auf Platz 3. So sah ich die Zielflagge und bestätigte meinen gesamt-dritten Platz – einfach nur geil.

Dieser 3. Platz spült mich in der Gesamtwertung auf den 6. Platz, den ich hart verteidigen werde.

Ich danke meinem Mechaniker Vati Ingo, der mir ein tolles Motorrad vorbereitet hat, meinem Team PZmotorsport und Jean Stecher, die mich super unterstützt haben.
Und ich danke meinen vielen Fan’s, die mir auf dem Sachsenring so sehr die Daumen gedrückt haben.

Ich werde alles geben, um auch in den nächsten 4 Rennen zu zeigen, was ich kann und will.

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